Mongolei

Die Mongolei hat etwa 2,7 Millionen Einwohner, ist ungefähr viermal größer als Deutschland und eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde. Dem wohl bekanntesten Mongolen, Dschingis Khan, gelang es im Jahr 1206, die verschiedenen in der Mongolei lebenden Stämme zu einer Nation zusammenzuführen. Er und seine Nachfolger konnten ihre Macht zeitweise bis nach Osteuropa ausdehnen.

Mit der Transmongolischen Eisenbahn von Ulan Bator nach Peking

Grüne Waggons glänzen in der morgendlichen Dämmerung, weiße Gardinen hängen an den Fenstern, in den Gängen liegen rote Läufer, auf den Tischen befinden sich Beutel mit Instant-Milchtee und Instant 3-in-1 Kaffee. Ich verstaue meinen Rucksack in einer Art Bettkasten unter der Sitzbank. Neugierig warte ich, wer noch in das bisher leere Abteil einziehen wird.

Nomaden-in-der-Mongolei

Leben bei den Nomaden

„Hast du schon ein Quartier? Weißt du schon, was du im Land machen möchtest?“, werde ich kurz vor der Landung in Ulaanbaatar gefragt. „Ich werde eine Woche bei Nomaden in der Steppe leben“, ist meine Antwort.

Zwei Betten, ein Schrank neben der Tür, eine Kommode, auf der Ziegenfleisch trocknet sind mein zu Hause für drei Tage.

Mongolei

Durch die Wüste Gobi

Wir machen einen Abstecher zu den Ninja. Überall sind Löcher im Boden, gerade so breit, damit ein schmaler Mensch hineinklettern kann – ein verlassenes Goldgräberfeld. Vorsichtig bewegen wir uns vorwärts. Niemand weiß, in welche Richtung gegraben wurde, wo die Gefahr einzubrechen besteht. Besucher sind hier nicht gern gesehen und so fahren wir auch bald weiter.

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