Israel/ Westjordanland/ Jordanien

Bücher sind Zisternen; aus ihnen zu trinken muss jeder Mensch erst lernen.
(Sprichwort aus Israel )

Das beste Wissen ist das, was du kennst, wenn du es brauchst.
(Arabisches Sprichwort)

Israel – Westjordanland – Jordanien

Winter 2015/2016

Tiberias – Jerusalem mit Ramallah – Bethlehem Hebron – Jericho – Amman – Wadi Musa (Petra) – Tel Aviv

Das Einreiseprozedere am Flughafen von Tel Aviv dauert keine fünf Minuten. Die Bestätigung, dass ich niemanden in Israel kenne und als Tourist durch das Land reisen werde, reicht dem mürrisch fragenden Grenzer aus. Schon sitze ich im Zug nach Nahariya, einer Mittelmeer-Stadt im Norden von Israel.

Akko: ehemalige Stadt der Kreuzfahrer

Der Doppelstockzug zuckelt durch die Nacht. Ab und an verlaufen Straßen mit sehr wenig Fahrzeugverkehr parallel zu den Gleisen; von Ortschaften keine Spur. Einzige Lichtpunkte sind verwaiste Bahnhöfe, an denen der Zug hält. Erst als die Stadt Akko in Sichtweite ist, wird aus Trostlosigkeit lebhaftes Treiben.

In Nahariya treffe ich Marc und wir fahren mit dem Mietwagen in die 20 Minuten entfernte ehemalige Kreuzritterstadt Akko. Zu Fuß erkunden wir die imposante Zitadelle, laufen durch unterirdische Templer-Tunnel, gehen in die Moschee, bummeln zum Hafen und auf der Stadtmauer entlang und feilschen um den Preis von frisch gepressten Orangensäften. Nach einem leckeren Meeresfrüchteeintopf, an den wir wegen seines ausgezeichneten Geschmacks noch bis ans Ende der Reise wehmütig denken werden, fahren wir in den Kibbuz Lavi am See Genezareth.

Akko-Festung-Israel
Festung
Akko-Stadtmauer-Israel
Auf der Stadtmauer
Akko-Templertunnel-Israel
Templertunnel
Im Kibbuz

Kibbuz Lavi wurde 1949 von Mitgliedern der britischen Bnei Akiva, einem Verband, dessen Mitglieder zum national-religiösen Spektrum gehören, gegründet. Das Hotel, in dem wir übernachten, ist ein Teil des religiösen Kibbuz.

Das traditionelle Kibbuzgefühl lernen wir am nächsten Morgen kennen: Gefrühstückt wird gemeinsam mit den Kibbuzmitgliedern im großen Speisesaal des Hotels in fröhlicher Atmosphäre und einem Büfett voller, im Kibbuz hergestellter Köstlichkeiten.

Wandern im Yehudiya Nationalpark

Ein wenig träge vom opulenten Frühstück brechen wir auf in den Yehudiya Nationalpark, wandern dort drei Stunden auf dem Zavitan-Trail: steinige, von Disteln gesäumte Wege, die quer durch eine Herde Kühe führen, vorbei an zwei Wasserbecken bis zu einem schmalen Wasserfall. Um zu unserem eigentlichen Ziel im Nationalpark, dem Meshushim-Pool, zu gelangen, müssen wir jedoch wieder ins Auto steigen. In der Winterzeit sind die Öffnungszeiten des Nationalparks kurz und die Wege für einige Wanderungen zu lang.

Yehudiya-Nationalpark-Israel
Yehudiya-Nationalpark
Meshushim-Pool-im-Yehudiya-Nationalpark-Israel
Meshushim-Pool
Basaltsäulen am Meshushim-Pool-Israel
Basaltsäulen am Meshushim-Pool

Eine kurze Autofahrt später und 20 Minuten Weg abwärts stehen wir an einem von achteckigen Basaltsäulen gesäumten Wasserbecken. Die Umgebung ist idyllisch und hat das richtige Flair, um sich mental auf den steil bergauf führenden Rückweg vorzubereiten.

Die Golanhöhen

Weiter geht es auf dem Golan. Unterhalb des Gipfels des Vulkans Har Avital stoppen wir an einem Aussichtspunkt. Der Gipfel des Vulkans ist gespickt mit israelischer Spähtechnik. Während uns ein Audioguide die Geschichte des Jom-Kippur-Krieges von 1973 erzählt – Ägypten und Syrien strebten eine Rückgewinnung der im Sechstagekrieg 1967 verlorenen Gebiete auf der Sinai-Halbinsel und den Golanhöhen an – blicken wir weit in das friedlich wirkende Syrien hinein.

Golan-Hoehen-Israel
Blick über Syrien
Ehemalige syrische Befestigungsanlage auf dem Gipfel Bental
Ehemalige syrische Befestigungsanlage auf dem Gipfel Bental
Figuren, die aus dem Schrott syrischer Panzer gefertigt wurden
Figuren, die aus dem Schrott syrischer Panzer gefertigt wurden

Eine Ahnung, was sich während des Jom-Kippur-Krieges abspielte, erhalten wir bei unserem Stopp auf dem Gipfel des inaktiven Vulkans Bental, auf dem sich eine ehemalige syrische Befestigungsanlage mit Schützengräben, Bunkern und Maschinengewehrtürmen befindet: Eisiger Wind schlägt uns entgegen. Der Weg zum Bunker ist von rostigen Figuren, die aus dem Schrott syrischer Panzer gefertigt wurden, gesäumt. Aus Schrott geformte Soldaten knien, bereit zum Gefecht, auf dem Bunker. Wirkliche Soldatinnen stehen im Halbkreis und hören – offensichtlich seit Stunden – einem Vortrag zu, einige posieren für Fotos mit Touristen. Lange halten wir es in dem eisigen Wind nicht aus. Nach einem Zwischenstopp in einem Brauhaus zum Aufwärmen fahren wir zurück in den Kibbuz.

Vor unserer Weiterreise am nächsten Morgen durchstreifen wir den Kibbuz. Nur wenige Häuser sind alte Holzhäuser aus der Gründungszeit. Überraschend ist die Eindeutigkeit der Grundstücke, obwohl es keine Gartenzäune gibt. An einem Vorgarten bleiben wir amüsiert etwas länger stehen: Auf jedem Quadratzentimeter stehen Gartenzwerge. Erheitert erkunden wir weiter das Gelände. Hier und da gibt es lauschige Plätzchen, eine Synagoge – ein funktionaler Bau, den wir beinahe nicht als Synagoge wahrgenommen hätten – sowie Gemeinschaftshaus, Schule und Kindergarten, die allesamt in die Jahre gekommen aussehen. Der Schornstein einer Möbelfabrik pustet weißen Rauch in den Himmel, von den Stallungen aus haben wir einen unverstellten Blick auf die Hörner von Hattin: Hier verloren die Kreuzfahrer 1187 weite Teile ihres „Königreiches Jerusalem“ und Jerusalem selbst.

Kibbuz-Lavi-Israel
Kibbuz Lavi
Kibbuz-Lavi
Kibbuz Lavi
Hoerner-von-Hattin-Israel
Hörner von Hattin
Biblischer See Genezareth

Auf dem Weg nach Tel Aviv halten wir am See Genezareth, besuchen die Brotvermehrungskirche in Tabgha, in der die wundersame Brot- und Fischvermehrung bei der Speisung der Fünftausend stattfand, die daneben befindliche Primatskapelle (Tisch des Herrn); fahren nach Kapernaum, einem Ort, in dem Jesus lebte, predigte und Petrus kennenlernte und weiter auf den gut vermarkteten Berg der Seligpreisung, auf dem Jesus die Bergpredigt hielt.

Brotvermehrungskirche-Tabgha-Israel
In der Brotvermehrungskirche
Primatskapelle-Tabgha-Israel
Primatskapelle
Berg-der-Seligpreisung
Auf dem Berg der Seligpreisung

In Yardenit, einer Taufstelle im Jordan, an der der Fluss den See Genezareth verlässt, nehmen wir als Zuschauer an einer Taufzeremonie teil. Ungefähr an dieser Stelle soll Johannes der Täufer Jesus getauft haben.

Eine Gruppe Asiaten in weißen Gewändern sitzt im Halbkreis am Taufbecken. Ihr Priester, ebenfalls im weißen Gewand, jedoch mit Neoprenanzug darunter, betet und singt. Zähneklappernd vor Kälte singt die Gruppe mit. Eine kurze Einweisung in das Taufritual folgt: Nase zu halten, Augen zu und sich kurz und widerstandslos unter Wasser drücken lassen. Um einen besonders stämmigen Mann taufen zu können, muss ein Gehilfe geholt werden. Priester und Gehilfe schaffen es mit viel Kraft, den Täufling unter Wasser zu drücken. Strahlend vor Glück taucht der frisch Getaufte wieder auf; weinend vor Freude umarmen die meisten Getauften ihren Priester.

Yardenit-Taufe-im-Jordan-Israel
Gruppe von Täuflingen in Yardenit
Yardenit-Taufe-im-Jordan-Israel -
Taufe
Yardenit-Taufe-im-Jordan-Israel -
Der Täufling wird unter Wasser gedrückt
Jerusalem: die Stadt der drei Religionen

Nach der Rückgabe des Autos am Flughafen von Tel Aviv bringt uns ein Shuttlebus nach Jerusalem. Unser Zimmer in einem Hospiz ist im verkehrsfreien Ostjerusalem und so werden wir am Jaffa-Tor abgesetzt. Von dort sind es nur wenige Hundert Meter durch Marktgassen und enge Sträßchen bis zur Unterkunft. Zu unserer großen Freude haben wir vom Hospiz einen direkten Blick auf den Tempelberg und den Felsendom.

Der Eingang zum Tempelberg befindet sich an der Klagemauer. Ohne anzustehen, gehen wir durch die Sicherheitskontrolle. Zum Inhalt meines Rucksackes werde ich nur gefragt, ob eine Bibel darinnen sei.

Jerusalem-Israel
Jerusalem
Al-Aqsa-Moschee-Jerusalem-Israel
Al-Aqsa-Moschee
Felsendom-Jerusalem-Israel
Felsendom

Die goldene Kuppel des Felsendoms leuchtet in der Sonne. Vor der Al-Aqsa-Moschee sitzen auf der einen Seite eine Gruppe Frauen, auf der anderen Seite eine Gruppe Männer und diskutieren. Als Marc sich der Moschee auf wenige Meter nähert, wird er sofort zurückgepfiffen. Nichtmuslimen ist das Betreten der Moschee und des Felsendoms seit dem Ende der Zweiten Intifada verboten. In Ruhe sehen wir uns, bis das Mittagsgebet beginnt, auf dem Berg um: Zur Gebetszeit werden alle Touristen aus Sicherheitsgründen aufgefordert, den Tempelberg zu verlassen.

Ermuntert von der Tatsache, dass wir für den Zutritt zum Tempelberg nicht anstehen mussten, beschließen wir uns Tickets für eine Tour entlang des unterirdischen Teils der Klagemauer zu besorgen. Tickets, die Tage vor jeder Tour ausverkauft sein sollen. Zehn Minuten später sind wir Kartenbesitzer für die nächste Führung. Bis zum Start der Tour haben wir 1,5 Stunden Zeit, die wir nutzen, um Wünsche auf Zettel zu schreiben und sie in eine Spalte in der Klagemauer zu legen.

Klagemauer-Jerusalem-Israel
Klagemauer
Klagemauer-Jerusalem-Israel
Klagemauer
Unterirdische-Klagemauer-Jerusalem-Israel
Unterirdischer Teil der Klagemauer

Die Klagemauer reicht etliche Meter tief in den Boden. Nach jeder Unterwerfung der Stadt bauten die Eroberer eine neue Stadt auf die Mauern der alten Siedlung.

Über uns, unter uns – Klagemauer. Gläubige sitzen und stehen auch hier vor der Mauer und beten. Am Ende der Tour befinden wir uns auf der originalen Via Dolorosa; dem Weg den Jesus vor seiner Kreuzigung zurücklegte. Bis zur heutigen Via Dolorosa, die mit acht Stationen den Weg Jesus markiert, sind es nur wenige Schritte.

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Via Dolorosa
Grabeskirche-Jerusalem-Israel
Grabeskirche
Heiliges-Grab
Heiliges Grab

Wir schlendern entlang der einzelnen Stationen zur Grabeskirche. Die Kirche ist Eigentum von sechs christlichen Konfessionen. Wer wann wo wie lange beten darf, ist genau geregelt, Streitigkeiten sind allgegenwärtig. Wegen der Auseinandersetzungen verwahrt seit Jahrhunderten eine muslimische Familie die Schlüssel der Kirche, eine weitere ebenfalls muslimische Familie, öffnet und schließt die Haupttür.

Das Grab Jesus befindet sich in einem kleinen Tempel unter der Rotunde der Grabeskirche. Wieder haben wir Glück. Nach kurzem Anstehen betreten wir das Heiligtum.

Unweit der Grabeskirche ist das Damaskus-Tor, nur ein paar Schritte von dort entfernt liegt das Viertel der Orthodoxen. Dass wir richtig sind, ist auf den ersten Blick zu erkennen: An den Häuserwänden kleben Aufforderungen an Besucher, nur züchtig gekleidet durch das Viertel zu gehen, was bei der Kälte und dem Regen kein Problem ist. Viele Leute sind ohnehin nicht unterwegs. Die wenigsten tragen einen Regenschirm, nur die Männer haben um ihren Hut einen Regenschutz gewickelt, die restliche Kleidung ist nicht geschützt. Geschäftig scheinend, trotz des Regens im Talmud lesend, laufen sie die Straßen entlang.

Damaskus-Tor-Jerusalem-Israel
Damaskus-Tor
Hinweistafel für Besucher im Viertel der Orthodoxen
Hinweistafel für Besucher im Viertel der Orthodoxen
Im Viertel der Orthodoxen
Im Viertel der Orthodoxen

Silvester verbringen wir im neuen Teil von Jerusalem, nehmen an einer einstündigen Führung durch die Knesset teil, durchstreifen das Israel-Museum auf der Suche nach den Schriftrollen von Qumran, bis wir sie im Schrein des Buches finden, und besuchen die eindrucksvolle Gedenkstätte Yad Vashem. Mit unseren Wasserflaschen, den Felsendom im Blick, stoßen wir um Mitternacht auf das neue Jahr an.

Neujahr beginnt für uns mit dem Umzug von einem Hospiz in ein anderes. Regen und Sturm hören nicht auf, die Temperaturen liegen knapp über 0 Grad, gefühlt weit darunter. Eine kurze Regenpause nutzen wir, um vom Davidturm über die Stadt zu schauen. Der Sturm ist jedoch so stark, dass wir auf dem Turm Mühe haben, vorwärtszulaufen.

Im Wiener Café des österreichischen Hospizes wärmen wir uns bei Apfelstrudel und Apfelpunsch auf und warten auf den Freitagruf des Horns, mit dem der Sabbat eingeläutet wird.

Unüberhörbar ruft das Horn. Auch wir folgen dem Ruf und machen uns auf den Weg zur Klagemauer, an der sich zum Beginn des Sabbats viele Gläubige einfinden sollen. Am Eingang drängen sich russische Mütterchen und Väterchen mit Pilgerausweisen eines Reiseveranstalters in der Hand. Aufgeregt schieben und drängeln sie durch den Checkpoint. Wir reihen uns ein. Enttäuschung. Gerade einmal zwei Männer schaukeln vor der Klagemauer im Gebetstakt hin und her, eine Gruppe singt Lieder, geschützt unter Arkaden stehend. Mehrere Touristengruppen stehen verloren auf dem Platz. Wir gehen wieder.

Ausflug nach Ramallah

Regen, Kälte, Regen. Mit einem Minibus fahren wir nach Ramallah, vom dortigen Busbahnhof mit dem Taxi durch den nasskalten Dunst zur Muqataa, dem Sitz des Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde sowie dem Grabmal Arafats.

Hell schimmert ein schlichtes, würfelförmiges Gebäude durch den Nebel. Meinen Rucksack muss ich am Eingang abgeben, nur die Mitnahme der Kamera ist erlaubt. Ein freundlich lächelnder Soldat der Präsidentengarde begleitet uns. Im hellen, schlicht wirkenden Mausoleum steht eine Ehrenwache hinter Arafats Grabstein, fotografieren ist erwünscht.

Muqataa
Ramallah-Arafat-Mausoleum
Arafat-Mausoleum
Grabstein mit Soldat der Präsidentengarde
Grabstein mit Soldat der Präsidentengarde

Die Rückfahrt nach Jerusalem verläuft so unkompliziert wie die Hinfahrt nach Ramallah: Am Checkpoint steigen zwei Soldaten ein, lassen sich die Pässe zeigen – fertig.

Der Regen hört kurz auf. Wir nutzen das Regenloch, wandern einen Kilometer zwischen den Altstadttoren Jaffa-Tor und Damaskus-Tor auf der Stadtmauer entlang und trödeln durch die verwinkelten Gassen der Altstadt.

Ein Araber lockt uns in seinen Imbiss. Marc fragt nach dem Preis für Lammkebab. „30 pro Essen“, ist die Antwort. Hungrig, wie wir sind, nehmen wir das Angebot an. Mit dem Essen müssen wir uns allerdings beeilen. Auf die Schließzeiten wird von den israelischen Soldaten, die überall in der Altstadt präsent sind, geachtet.

Als wir bezahlen wollen, verlangt der Typ 450 Schekel (100 Euro). „Mit 30 waren US Dollar gemeint.“ Eine harte Diskussion beginnt. Der Araber schubst mit seinem dicken Bauch Marc in den Imbiss zurück. Der verlangt nach der Polizei, ein jüngerer Mann versucht zu schlichten. Der Alte wird aggressiver, Marc besteht darauf, dass die Polizei kommen und den Preis bestätigen soll, der Jüngere versucht die Gemüter zu beruhigen. Schließlich zahlen wir 200 Schekel für drei Essen und zwei Tee. Die Araber sind stinksauer, Soldaten stehen in Rufweite und so geht jeder seines Weges.

Bethlehem: Heimat von König David

Unter den Klängen der Orgel im Hospiz verlassen wir Jerusalem und reisen nach Bethlehem ab. Ohne Halt am Checkpoint fährt der Linienbus bis in die Stadt. 45 Minuten später checken wir bereits im Hotel ein, halten uns jedoch nicht weiter auf und fahren nach Hebron.

Beeindruckt vom Erlebten, kehren wir zurück nach Bethlehem. In der Nähe des Hotels kommen uns drei Pick-ups, beflaggt mit Fahnen der Fatah und Vermummten darauf entgegen. Parolen skandierend fahren sie vorbei.

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