Guinea/ Liberia/ Sierra Leone

Zwar hat der Mensch zwei Beine, doch kann er nur einen Weg gehen.
Sprichwort der Peulh / Fulbe

Die Furcht vor der Gefahr ist schrecklicher als die Gefahr selbst.
Sprichwort der Malinke

Wer etwas durcheinander bringt, muss wissen, wie er wieder Ordnung schafft.
Sprichwort der Temne

Guinea – Liberia Sierra Leone

13.- 26.4.2014

Conakry – Mamou – Dalaba – Kissidougou – Nzérékoré – Gbarnga – Monrovia – Kenema – FreetownDSCF6152

Eine Zusammenfassung:

Ankunft in Conakry. Am Flughafen werde ich von Boureima und Amadou erwartet. Durch die dunkel werdende Stadt fahren wir zum Hotel, das ein wenig außerhalb liegt.

Bevor wir Conakry am nächsten Tag verlassen, sammeln wir einen weiteren Reisenden ein, besichtigen die Faysal-Moschee und den alten Fischerhafen.

Die Faysal-Moschee: um das Gelände der größten Moschee in Westafrika betreten zu dürfen, ziehe ich eine Jeans über die kurzen Hosen. Am Eingang gibt es noch ein Tuch für den Kopf – ich bin startklar für den Besuch.

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Nach einer Umrundung der Moschee betreten wir die riesige, in grün und weiß gehaltene, Gebetshalle. Ein Mann, in eine Schrift vertieft, sitzt vor einer der zahlreichen Säulen, ein weiterer schläft auf dem einzigen Sofa, das verloren im hinteren Teil steht. Wir sehen uns in Ruhe um und bekommen erklärt, wie der Ablauf des Gebetes in dieser, viel Raum bietenden, Moschee ist.

Der alte Fischerhafen: Berge von Fisch liegen, auf Planen ausgebreitet, auf dem Kai. Am Ufer wird an neuen Fischerbooten aus Holz gezimmert, alte Boote repariert. Im Wasser schaukeln bereits entladene Kähne, in der Mitte eine große Truhe für das Eis, das die Fischer mitnehmen, wenn sie für mehrere Tage auf das Meer fahren. Ihre Netze liegen zum Trocknen und Flicken am Boden ausgebreitet.

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Hammerhaie, Barrakudas … – die Auswahl an Fischen ist groß. In zwei Räuchereien wird ein Teil der Fische haltbar gemacht. Ich frage eine der Frauen, die dort arbeiten, ob ich ein Foto machen dürfe, eine andere antwortet sofort mit „Ja“ und schon bin ich umringt von fröhlich lachenden Frauen und Kindern.

In einer der Straßenküchen am Rand des Hafens essen wir Frühstück – Reis, Blattsosse und Fisch. Zum Abschluss gibt es, in der Kaffeebar nebenan, einen Kaffee: Ein schwarzes Getränk serviert in kleinen Tässchen.

Wir fahren ab nach Mamou. Anfangs führt die Straße am Rand des Küstengebirges entlang, später tauchen die ersten Tafelberge auf.

Kaffeepause. In der Bar gibt es Kaffee to go – Kaffee aufgebrüht, in eine Plastiktüte gekippt und mitgenommen.

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Unterwegs passieren wir drei Polizeikontrollen – ohne Schmiergeld zahlen zu müssen. Boureima: „Das ist selten, so wenig Kontrollen und alles läuft so glatt.“

Kurz vor Einbruch der Dämmerung erreichen wir Mamou. Im Hotel ist es dunkel. Das Viertel wird an diesem Tag nicht mit Strom versorgt. Ein Generator sorgt für Abhilfe.

Weiter nach Dalaba, in das Bergland von Fouta Djalon, dem „Wasserschloss Westafrikas“.

Hinter Mamou lauern drei Polizisten. Sie kontrollieren die Papiere, lassen uns jedoch anstandslos weiter fahren.

Das Hotel in Dalaba liegt unweit des Hauses von Miriam Makeba. Wir spazieren hinüber. Ein staatlich bestellter Wächter, der für diesen Job kein Geld bekommt, öffnet uns die Tür zu dem immer mehr verfallenden Haus.

filmstreifen 4

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