Kenia / Tansania

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Sprichwort aus Kenia

Keinen Freund zu haben, das ist wahre Armut.
Sprichwort aus Tansania

Kenia – Tansania

24.03. – 06.04.2013

Nairobi – Maji Moto – Massai Mara – Nairobi – Lake Victoria – Serengeti – Ngorongoro Krater – Moshi – Nairobi

Kenia

Eine  Zusammenfassung:

Landeten früh um 3 Uhr in Nairobi und bekamen unseren ersten Schreck. Der Fahrer, der uns abholen und nach Maji Moto bringen sollte, war nicht da. Natürlich waren sofort Vermittler zur Stelle, die uns für viel Geld weiterhelfen wollten.

Ein Blick auf die Uhr – wir waren zu früh gelandet. Ali, unser Fahrer, war pünktlich.

Vier Stunden dauerte die Fahrt nach Maji Moto mit Frühstücksstopp im „besten Hotel von Narok“. In Maji Moto verlebten wir einen ereignisreichen Tag und eine herrlich ruhige Nacht. Früh noch ein kurzes Kriegertraining und los ging es in die Massai Mara.

24.03.2013 - 150

Ali war ein erfahrener Fahrer und wir bekamen viele Tiere vor die Linse. Als es dunkel wurde, fuhren wir auf einen Zeltplatz, der am Rand der Massai Mara lag.  Ali ließ Ziegenfleisch besorgen und über unserem kleinen Lagerfeuer braten. Die Beilagen zum Abendbrot wie Reis, Chips und Gemüse aßen wir vorher im Dorfrestaurant.

Nach einem Morning Game Drive ging es nach Nairobi. Am Hotel in Eastleigh sollten wir schnell aussteigen, Gepäck schnappen und schon war unser Fahrer verschwunden.

In den verbliebenden zwei Stunden bis zur Dämmerung spazierten wir durch das Viertel. Die Spielregeln waren klar – keine Fotos, nur ein Minimum an Geld in der Hosentasche und bei Dunkelheit zurück ins Hotel.

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Von Nairobi flogen wir nach Mwanza in Tansania, nahmen den Linienbus Richtung Victoriasee und ließen uns dort 2 Stunden später an einem Abzweig zum See absetzen. Der Bus war rappelvoll. Es lief afrikanische Musik. Dann fing ein Prediger an, die Musik mit einer 45-minütigen Predigt zu übertönen. Halleluja.

Am Victoriasee entspannten wir, machten eine kleine Radtour über die Dörfer und wurden von Einheimischen zu einem Fischerdorf gepaddelt.

Gut ausgeruht starteten wir in die Serengeti. Durch den West Corridor, fuhren wir kreuz und quer bis zum im Nordosten gelegenen, Ikoma Gate. Drei Kilometer davon entfernt, übernachteten wir in einer herrlichen Lodge. Unser Zelt packten wir nicht einmal aus – dank Regenzeit erhielten wir überall Lodges zum Zeltpreis.

Gaspar, unser Fahrer, war sehr versiert.  Ein Stopp, ein Blick auf die weite und nahe Umgebung, eine scharfe Kurve und schon standen wir Herden mit Jungtieren gegenüber. Als am Horizont eine endlose scheinende Gnuherde entlang zog, bekamen wir noch einen Eindruck von der Großen Migration.

31.3.2013 - 24

Durch die Serengeti gelangten wir zum Ngorongoro Krater. Im Krater stoppten wir bei einem Löwenrudel, das einen Büffel erbeutet hatte. Die vollgefressenen Löwinnen kamen auf die parkenden Autos zu und legten sich in deren Schatten. Eine Löwin, die nicht von der Beute lassen wollte, wurde von Hyänen eingekreist. Als sich genügend Hyänen gesammelt hatten, griffen sie von allen Seiten an. Die Löwin versuchte die Beute zu verteidigen, überließ sie jedoch nach kurzem Fauchen den Hyänen.

Die Piste vom Kraterboden zum Kraterrand schlängelte sich durch sattes Grün. Oben angekommen übernachteten wir in einer Lodge mit herrlichem Blick über den Krater.

31.3.2013 - 53

Am Morgen war vom Krater nichts zu sehen. Die Wolken hingen sehr tief. Drei Stunden später sollten wir in Arusha ankommen. Nach kurzer Autofahrt war Schluss. Am Lake Manyara war die einzige Brücke von einer Steinlawine, die sich nachts vom Ngorongoro Krater gelöst hatte, verschüttet worden. Eine breite Schneise der Verwüstung zog sich durch die Landschaft. Die Hütten am Eingang zum Naturpark Manyara wurden unter Felsbrocken begraben, der Fluss war nicht mehr in seinem Flussbett, sondern floss ins Dorf. Nach zwei Stunden Warten kamen zwei Bagger und brachten in den folgenden fünf Stunden den Fluss in sein altes Bett zurück, räumten die Brücke und schoben alles soweit zusammen, dass Autos wieder fahren konnten.

2013 - 01.04.-38

Unser Plan von Arusha nach Moshi mit dem Bus zu fahren, hatte sich dadurch erledigt. Gasper holte zwar alles aus dem Auto raus, waren jedoch trotzdem erst gegen 17 Uhr in Arusha. Zu spät, um sicher vor der Dunkelheit nach Moshi zu kommen. Auch Gaspers Chef war das zu unsicher und er bot uns an, dass Gasper uns für wenig mehr als das Spritgeld nach Moshi fährt. Das Angebot nahmen wir dankbar an.

Von Moshi aus starteten wir eine dreitägige Radtour mit Guide und Koch über die Dörfer am Kilimanjaro. Übernachtet wurde im Zelt, das wir in den Gärten der Dorfbewohner aufschlugen.

Zurück in Moshi hatten wir einen halben Tag lang zum Ausruhen, bevor es zurück nach Nairobi und weiter nach Hause ging.

Nach Nairobi fuhren wir mit dem Expressbus. Kurz vor der Grenze zu Kenia stieg ein Gefangener mit drei Mann Bewachung ein und fuhr bis zur Grenze mit. Die Aus- und Einreiseformalitäten waren schnell erledigt.

In Nairobi übernachteten wir diesmal in einem Hotel im Bankenviertel. Früh am Morgen brachten uns zwei Hotelangestellte, die sehr um unsere Sicherheit besorgt waren, zum Flughafen.

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